Aktuelles

In meiner Praxis ist das Thema Abstand ein elementarer Bestandteil der therapeutischen Arbeit.

Alle Menschen haben ein unterschiedliches Bedürfnis nach Nähe und Abstand. Was ein Mensch in seinem Leben schon erlebt hat, ist ausschlaggebend für seine individuelle Distanz zu anderen Menschen.

 Außerdem kann sich das Gefühl dazu im gemeinsamen Prozeß der Arbeit immer wieder neu darstellen.

So können die verordneten Corona- Abstands- Regeln gut in die Arbeit integriert und individuell angepaßt werden.

Aufgrund der vorgeschriebenen Hyghieneregeln werden wir hier in der Praxis beim Einzelsetting den Mindestabstand einhalten und bei näherer Begegnung im Seminar zum Beispiel im Verlauf einer Aufstellung mit einer Mund- und- Nasen- Bedeckung arbeiten. Und jeder achte außerdem auf die eigene persönliche Hyghiene.


Indianische Volksweisheit

Lasst uns von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen

und warten…

bis unsere Seele uns wieder eingeholt hat.

 Indianische Volksweisheit

Sichtbarkeit

“Bis wir uns
das Unbewusste bewusst machen,
wird es unser Leben lenken und
wir werden es
Schicksal nennen.”

 

– Carl Gustav Jung


Und manchmal nur

…Und manchmal nur, wenn wir so schmerzhaft reifen,
daß wir beinah daran sterben, dann:
formt sich aus allem, was wir nicht begreifen,
ein Angesicht und sieht uns strahlend an.

 

– Rainer Maria Rilke

Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

 

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

 

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

 

Man muss Geduld haben

 

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

 

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

 

– Rainer Maria Rilke