ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

für die Angebote von

Marei Wagenschein
Lüßmannstraße 7
38539 Müden (Aller)

E-Mail: [email protected]
Webseite: marei-wagenschein.de

Stand: 1. Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Marei Wagenschein (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kund:innen bzw. Teilnehmer:innen über die auf der Website, über Buchungsplattformen oder individuell angebotenen Leistungen.

(2) Die AGB gelten insbesondere für:

therapeutische Begleitung nach Heilpraktikergesetz für Psychotherapie

Coaching

systemische Aufstellungen

Gruppenangebote

Retreats

Weiterbildung

Onlineprogramme

digitale Produkte

Workshops

(3) Abweichende Bedingungen der Teilnehmer:innen werden nicht anerkannt, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

(4) Vertragssprache ist Deutsch.

(5) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung der jeweils gebuchten Leistung.

(2) Art, Umfang, Dauer, Inhalte, Veranstaltungsort sowie gegebenenfalls technische Voraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt der Buchung.

(3) Die Anbieterin behält sich vor, Inhalte, Abläufe oder einzelne Bestandteile eines Angebotes anzupassen, soweit dies den Gesamtcharakter und den Vertragszweck nicht wesentlich verändert.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von Angeboten auf der Website, in sozialen Medien, E-Mails oder sonstigen Veröffentlichungen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.

(2) Die Buchung erfolgt insbesondere:

über die Buchungsplattform Staysana

(3) Mit der Buchung gibt die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Vertragsabschluss ab.

(4) Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung, Rechnung oder ausdrücklichen Annahmeerklärung der Anbieterin zustande.

(5) Die Anbieterin ist berechtigt, Buchungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten oder individuell vereinbarten Preise.

(2) Sämtliche Rechnungen sind nach Rechnungsstellung sofort ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

(3) Die Zahlung erfolgt grundsätzlich per Überweisung.

(4) Für digitale Produkte können zusätzliche Zahlungsarten über Stripe angeboten werden.

(5) Die Anbieterin ist berechtigt, Leistungen erst nach vollständigem Zahlungseingang zu erbringen.

(6) Bei vereinbarten Ratenzahlungen handelt es sich ausschließlich um eine Zahlungsvereinbarung. Die Buchung des jeweiligen Angebots erfolgt stets für die gesamte vereinbarte Laufzeit.

(7) Gerät eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer mit einer Rate in Verzug, kann die Anbieterin:

weitere Leistungen zurückhalten,

Zugänge sperren,

offene Forderungen sofort fällig stellen.

§ 5 Wartelisten

(1) Für bestimmte Angebote können Wartelisten geführt werden.

(2) Die Aufnahme auf eine Warteliste begründet keinen Anspruch auf einen Teilnahmeplatz.

(3) Wird ein Platz frei, erfolgt die Vergabe nach Verfügbarkeit und organisatorischen Möglichkeiten.

§ 6 Teilnahmevoraussetzungen

(1) Die Teilnahme an den Angeboten setzt ausreichende psychische und physische Stabilität voraus.

(2) Die Angebote ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Akutversorgung.

(3) Eine Teilnahme ist ausgeschlossen bei:

akuter Suizidalität

akuter Eigen- oder Fremdgefährdung

akuten Psychosen

schweren psychiatrischen Krisensituationen

soweit keine ausdrückliche individuelle Vereinbarung getroffen wurde.

(4) Die Anbieterin kann Teilnehmer:innen ablehnen oder ausschließen, wenn die Voraussetzungen für eine sichere Teilnahme nicht gegeben sind.

§ 7 Mindestalter

Die Angebote richten sich ausschließlich an volljährige Personen. Eine Teilnahme Minderjähriger ist ausgeschlossen.

§ 8 Heilpraktikerrechtlicher Hinweis

(1) Soweit Leistungen im Rahmen der Heilpraktikererlaubnis für Psychotherapie erbracht werden, erfolgen diese auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes.

(2) Die angebotenen Leistungen ersetzen keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.

(3) Es werden keine Heilungsversprechen abgegeben.

(4) Diagnosen, Prognosen oder Aussagen über den Eintritt bestimmter Ergebnisse werden nicht geschuldet.

(5) Teilnehmer:innen, die sich in ärztlicher, psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung befinden, tragen die Verantwortung dafür, eine Teilnahme gegebenenfalls mit ihren Behandler:innen abzustimmen.

§ 9 Eigenverantwortung

(1) Die Teilnahme an sämtlichen Angeboten erfolgt freiwillig und eigenverantwortlich.

(2) Die Anbieterin begleitet Prozesse, trifft jedoch keine Entscheidungen für Teilnehmer:innen.

(3) Sämtliche Entscheidungen, Handlungen und Veränderungen im persönlichen, familiären, gesundheitlichen oder beruflichen Bereich liegen ausschließlich in der Verantwortung der Teilnehmer:innen.

(4) Die Umsetzung von Impulsen, Übungen, Reflexionen oder Empfehlungen erfolgt eigenverantwortlich.

(5) Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet.

§ 10 Besondere Hinweise zu Aufstellungen, Gruppenprozessen und traumasensibler Prozessarbeit

(1) Systemische Aufstellungen, Gruppenarbeiten sowie traumasensible Prozessbegleitung können intensive emotionale Erfahrungen auslösen.

(2) Teilnehmer:innen entscheiden jederzeit eigenverantwortlich, in welchem Umfang sie sich auf Prozesse, Übungen oder Interventionen einlassen.

(3) Die Anbieterin übernimmt keine Verantwortung für persönliche Entscheidungen, die aufgrund von Erkenntnissen oder Erfahrungen innerhalb eines Angebotes getroffen werden.

(4) Aufstellungen dienen der Selbsterfahrung, Reflexion und Perspektiverweiterung. Sie stellen keine Tatsachenfeststellung dar.

(5) Wahrnehmungen, Bilder, Hypothesen oder Dynamiken innerhalb einer Aufstellung sind nicht als objektive Wahrheit zu verstehen.

§ 11 Weiterbildungen

(1) Die Anbieterin bietet Weiterbildungen, Seminare und Qualifizierungsangebote an.

(2) Die Teilnahme an einer Weiterbildung begründet keinen Anspruch auf staatliche Anerkennung.

(3) Die Weiterbildungen stellen keine Berufsausbildung im Sinne staatlicher Ausbildungsordnungen dar.

(4) Die Teilnahme berechtigt nicht zur Ausübung der Heilkunde oder Psychotherapie.

(5) Sofern Teilnahmebescheinigungen oder Zertifikate ausgestellt werden, dokumentieren diese ausschließlich die Teilnahme bzw. die erfolgreiche Absolvierung der von der Anbieterin festgelegten Inhalte.

(6) Aus Teilnahmebescheinigungen oder Zertifikaten können keine berufsrechtlichen Ansprüche hergeleitet werden.

(7) Die Anbieterin behält sich vor, Teilnahmebescheinigungen oder Zertifikate nur bei ausreichender Teilnahme oder Erfüllung definierter Anforderungen auszustellen.

§ 12 Onlineangebote und technische Voraussetzungen

(1) Für die Teilnahme an Onlineangeboten sind die Teilnehmer:innen selbst verantwortlich für:

stabile Internetverbindung

funktionsfähige Kamera

Mikrofon

Lautsprecher oder Kopfhörer

aktuelle Software

(2) Technische Probleme auf Seiten der Teilnehmer:innen begründen keinen Anspruch auf Erstattung, Nachholung oder Schadensersatz.

(3) Die Anbieterin haftet nicht für vorübergehende technische Störungen außerhalb ihres Einflussbereichs.

§ 13 Aufzeichnungen

(1) Onlineveranstaltungen, Gruppenangebote, Weiterbildungen oder Live-Calls können aufgezeichnet werden.

(2) Die Teilnehmer:innen werden hierüber vor Beginn informiert.

(3) Mit Teilnahme an aufgezeichneten Veranstaltungen erklären sich die Teilnehmer:innen mit der Aufzeichnung einverstanden.

(4) Die Aufzeichnungen dienen ausschließlich der internen Nutzung oder der Bereitstellung für Teilnehmer:innen des jeweiligen Angebots.

(5) Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, soweit keine gesetzliche Verpflichtung besteht oder eine gesonderte Einwilligung vorliegt.

(6) Teilnehmer:innen dürfen keine eigenen Audio-, Video-, Bildschirm- oder Tonaufzeichnungen erstellen.

§ 14 Digitale Inhalte und Mitgliederbereiche

(1) Digitale Produkte, Arbeitsunterlagen, Videos, Audios, Aufzeichnungen und Mitgliederbereiche werden ausschließlich zur persönlichen Nutzung bereitgestellt.

(2) Die Weitergabe von Zugangsdaten ist untersagt.

(3) Zugänge sind personenbezogen und nicht übertragbar.

(4) Die Anbieterin ist berechtigt, Zugänge bei Missbrauch vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.

(5) Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall nicht erstattet.

(6) Die Dauer des Zugangs ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.

§ 15 Widerrufsrecht für Verbraucher:innen

(1) Verbraucher:innen im Sinne des § 13 BGB steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn (14) Tagen zu.

(2) Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die Bestandteil des Vertragsverhältnisses ist.

(3) Das Widerrufsrecht kann bei digitalen Inhalten, Onlineprogrammen oder Dienstleistungen vorzeitig erlöschen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind und die Teilnehmer:innen ausdrücklich zugestimmt haben.

(4) Erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmer:innen bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist die Leistungserbringung, kann bei einem Widerruf Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen verlangt werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 16 Stornierung von Einzelterminen

(1) Einzeltermine können schriftlich per E-Mail abgesagt werden.

(2) Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Absage.

(3) Für Einzeltermine gelten folgende Stornierungsbedingungen:

bis 4 Wochen vor dem Termin: 30 € Bearbeitungsgebühr

ab 3 Werktagen vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars

ab 48 Stunden vor dem Termin sowie bei Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars

(4) Die Anbieterin kann freiwillig einen Ersatztermin anbieten. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

(5) Kann ein Termin aufgrund höherer Gewalt oder Erkrankung der Anbieterin nicht stattfinden, wird ein Ersatztermin angeboten.

§ 17 Stornierung von Gruppenangeboten, Aufstellungstagen und Seminaren

(1) Die Stornierung bedarf der Textform.

(2) Es gelten folgende Bedingungen:

bis 4 Wochen vor Beginn: 30 € Bearbeitungsgebühr

bis 14 Tage vor Beginn: 50 % des Teilnahmebetrages

ab 72 Stunden vor Beginn sowie bei Nichterscheinen: 100 % des Teilnahmebetrages

(3) Die Benennung einer geeigneten Ersatzperson ist nach vorheriger Zustimmung der Anbieterin möglich.

(4) Bereits entstandene Kosten Dritter, insbesondere Unterkunfts-, Reise- oder Verpflegungskosten, werden nicht erstattet.

§ 18 Retreats

(1) Retreats erfordern aufgrund langfristiger Planung und verbindlicher Reservierungen besondere Stornierungsregelungen.

(2) Nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist gelten folgende Rücktrittsbedingungen:

bis 3 Monate vor Beginn: 10 % des Gesamtpreises

bis 2 Monate vor Beginn: 30 % des Gesamtpreises

bis 4 Wochen vor Beginn: 50 % des Gesamtpreises

weniger als 4 Wochen vor Beginn: 100 % des Gesamtpreises

(3) Die Stellung einer Ersatzperson kann nach Zustimmung der Anbieterin möglich sein.

(4) Wird der frei gewordene Platz vollständig neu vergeben, kann die Anbieterin die Stornokosten nach eigenem Ermessen reduzieren.

§ 19 Weiterbildungen und langfristige Programme

(1) Mit der Buchung einer Weiterbildung oder eines mehrmonatigen Programms wird ein Platz verbindlich reserviert.

(2) Nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist gelten folgende Regelungen:

bis 4 Wochen vor Beginn: Rücktritt gegen 60 € Bearbeitungsgebühr

weniger als 4 Wochen vor Beginn: Erstattung von 50 % des Teilnahmebetrages

(3) Mit Beginn der Weiterbildung entsteht die vollständige Zahlungspflicht für die gesamte gebuchte Laufzeit.

(4) Ein vorzeitiger Abbruch, Nichtteilnahme oder eine teilweise Teilnahme berechtigen nicht zur Reduzierung der Vergütung.

(5) Dies gilt auch bei vereinbarter Ratenzahlung.

(6) Die Anbieterin empfiehlt den Abschluss einer Seminar- oder Rücktrittsversicherung.

§ 20 Ausschluss von Teilnehmer:innen

(1) Die Anbieterin kann Teilnehmer:innen ausschließen, wenn:

die Sicherheit der Gruppe gefährdet wird,

wiederholt gegen Vereinbarungen verstoßen wird,

Grenzen anderer Teilnehmer:innen verletzt werden,

erhebliche Störungen des Gruppenprozesses auftreten,

unzutreffende Angaben zu gesundheitlichen Voraussetzungen gemacht wurden.

(2) Ein Ausschluss kann auch erfolgen, wenn eine weitere Teilnahme aus fachlicher Sicht nicht verantwortbar erscheint.

(3) Im Falle eines berechtigten Ausschlusses besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Beträge.

§ 21 Absage oder Änderungen durch die Anbieterin

(1) Die Anbieterin ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen, zu verschieben oder organisatorisch anzupassen.

(2) Wichtige Gründe können insbesondere sein:

Erkrankung der Anbieterin

Erkrankung wesentlicher Referent:innen

höhere Gewalt

behördliche Anordnungen

technische Ausfälle

zu geringe Teilnehmerzahl

(3) Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall vollständig oder anteilig erstattet.

(4) Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Reise-, Übernachtungs-, Verdienstausfall- oder Folgekosten, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 22 Höhere Gewalt

(1) Höhere Gewalt umfasst Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereiches der Vertragsparteien liegen und auch durch äußerste Sorgfalt nicht verhindert werden können.

(2) Hierzu zählen insbesondere:

Naturkatastrophen

Feuer

Überschwemmungen

Krieg

Terroranschläge

Pandemien

Epidemien

behördliche Anordnungen

Strom- oder Internetausfälle größeren Ausmaßes

Streiks

(3) Während der Dauer eines Ereignisses höherer Gewalt ruhen die Leistungspflichten beider Vertragsparteien.

(4) Bereits erbrachte Leistungen bleiben vergütungspflichtig.

(5) Dauert das Ereignis länger als sechs Monate an, können beide Vertragsparteien den Vertrag außerordentlich kündigen.

§ 23 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Sämtliche von der Anbieterin zur Verfügung gestellten Inhalte, Unterlagen, Arbeitsblätter, Skripte, Präsentationen, Videos, Audios, Aufzeichnungen, Konzepte, Methoden und sonstigen Materialien unterliegen dem Urheberrecht.

(2) Die Teilnahme an einem Angebot begründet ausschließlich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die persönliche Verwendung.

(3) Nicht gestattet sind insbesondere:

die Weitergabe an Dritte,

die Veröffentlichung,

die Vervielfältigung über den privaten Gebrauch hinaus,

die gewerbliche Nutzung,

die Verwendung in eigenen Ausbildungen, Kursen oder Weiterbildungen,

die Verbreitung über digitale Plattformen oder soziale Medien.

(4) Jegliche Nutzung außerhalb der ausdrücklich eingeräumten Rechte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Anbieterin.

(5) Urheberrechtsverletzungen können zivil- und strafrechtlich verfolgt werden.

§ 24 Vertraulichkeit

(1) Die Anbieterin verpflichtet sich, sämtliche persönlichen Informationen der Teilnehmer:innen vertraulich zu behandeln.

(2) Teilnehmer:innen verpflichten sich ebenfalls zur Vertraulichkeit hinsichtlich aller persönlichen Informationen, Erfahrungen, Geschichten und Inhalte anderer Teilnehmer:innen.

(3) Dies gilt insbesondere für:

Gruppenangebote,

Aufstellungstage,

Weiterbildungen,

Retreats,

Onlinegruppen,

Mastermind-Formate,

Live-Calls.

(4) Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht auch nach Beendigung der Teilnahme fort.

(5) Gesetzliche Offenbarungspflichten bleiben unberührt.

§ 25 Datenschutz

(1) Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet.

(2) Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Durchführung und Abwicklung der gebuchten Leistungen.

(3) Die Einzelheiten ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung auf der Website der Anbieterin.

(4) Für die Abwicklung von Buchungen, Zahlungen, Terminvereinbarungen, Onlineveranstaltungen oder Mitgliederbereichen können externe Dienstleister eingesetzt werden.

(5) Die Anbieterin achtet bei der Auswahl der Dienstleister auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben.

§ 26 Haftung

(1) Die Anbieterin haftet uneingeschränkt:

bei Vorsatz,

bei grober Fahrlässigkeit,

bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,

in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für persönliche, berufliche, finanzielle, gesundheitliche oder zwischenmenschliche Entscheidungen, die Teilnehmer:innen aufgrund von Impulsen, Erkenntnissen oder Erfahrungen innerhalb der Angebote treffen.

(5) Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten Erfolg.

(6) Die Nutzung sämtlicher Inhalte erfolgt eigenverantwortlich.

§ 27 Haftung bei Onlineangeboten

(1) Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für die jederzeitige Verfügbarkeit von Internetverbindungen, Plattformen oder technischen Systemen Dritter.

(2) Vorübergehende technische Störungen begründen keinen Anspruch auf Schadensersatz.

(3) Die Anbieterin haftet nicht für technische Probleme auf Seiten der Teilnehmer:innen.

§ 28 Einsatz externer Dienstleister

(1) Die Anbieterin ist berechtigt, zur Erfüllung ihrer Leistungen geeignete externe Dienstleister, Referent:innen, Assistent:innen oder technische Anbieter einzusetzen.

(2) Hierdurch entstehen den Teilnehmer:innen keine zusätzlichen Ansprüche.

§ 29 Kommunikation

(1) Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich per E-Mail.

(2) Teilnehmer:innen sind verpflichtet, eine aktuelle E-Mail-Adresse bereitzuhalten und Änderungen unverzüglich mitzuteilen.

(3) Mitteilungen gelten als zugegangen, wenn sie an die zuletzt bekannte E-Mail-Adresse versandt wurden.

§ 30 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

(3) Sofern Teilnehmer:innen Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind, ist Gerichtsstand Gifhorn.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(5) An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.

(6) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.

§ 31 Inkrafttreten

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten mit Veröffentlichung auf der Website der Anbieterin in Kraft und gelten für alle ab diesem Zeitpunkt geschlossenen Verträge.








WIDERRUFSBELEHRUNG

für Verbraucher:innen gemäß § 13 BGB

Anbieterin:

Marei Wagenschein
Lüßmannstraße 7
38539 Müden (Aller)

E-Mail: [email protected]
Website: www.marei-wagenschein.de

Widerrufsrecht

Als Verbraucher:in hast Du das Recht, binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Der Vertrag kommt zustande, sobald Du von mir eine Buchungsbestätigung, Rechnung oder sonstige Annahmeerklärung erhältst.

Um Dein Widerrufsrecht auszuüben, musst Du mich

Marei Wagenschein
Lüßmannstraße 7
38539 Müden (Aller)

E-Mail: [email protected]

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) über Deinen Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.

Du kannst dafür das unten beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden. Die Verwendung ist jedoch nicht vorgeschrieben.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Du die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendest.

Folgen des Widerrufs

Wenn Du diesen Vertrag widerrufst, werde ich Dir alle Zahlungen, die ich von Dir erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzahlen, an dem die Mitteilung über Deinen Widerruf bei mir eingegangen ist.

Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Du bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt hast, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Für die Rückzahlung werden keine Entgelte berechnet.

Besondere Hinweise bei Dienstleistungen

Hast Du ausdrücklich verlangt, dass die Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, und widerrufst Du den Vertrag später, so hast Du einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen entspricht.

Erlöschen des Widerrufsrechts bei Dienstleistungen

Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen vorzeitig, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen wurde, nachdem Du:

ausdrücklich zugestimmt hast, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginne,

und

bestätigt hast, dass Dir bekannt ist, dass Du mit vollständiger Vertragserfüllung Dein Widerrufsrecht verlierst.

Besondere Hinweise bei digitalen Inhalten

Bei digitalen Inhalten (z. B. Onlinekursen, Audio-Dateien, Videoaufzeichnungen, PDFs, Arbeitsmaterialien oder anderen digitalen Produkten) erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn:

Du ausdrücklich zugestimmt hast, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags beginne,

und

Du bestätigt hast, dass Du durch diese Zustimmung Dein Widerrufsrecht verlierst,

und

ich Dir eine Bestätigung über diese Zustimmung auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt habe.

Nach vollständiger Freischaltung digitaler Inhalte besteht daher kein Widerrufsrecht mehr.

Hinweis zu Veranstaltungen mit festem Termin

Für Verträge über Freizeitbetätigungen, Seminare, Workshops, Retreats oder Veranstaltungen mit festem Termin kann gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB unter Umständen kein Widerrufsrecht bestehen.

Ob dies auf das jeweilige Angebot zutrifft, ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und den gesetzlichen Bestimmungen.

Muster-Widerrufsformular

Wenn Du den Vertrag widerrufen möchtest, kannst Du dieses Formular verwenden:

An:

Marei Wagenschein
Lüßmannstraße 7
38539 Müden (Aller)

E-Mail: [email protected]

Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Buchung der folgenden Leistung:


Gebucht am:


Name:


Anschrift:



Datum:


Unterschrift





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