RAUM halten IN DEINER Präsenz
Menschen an den Grenzen ihres bisherigen Lebens zu begleiten
ist etwas Besonderes. Wir dürfen einen Raum schaffen, in dem Entwicklung möglich wird und in dem Menschen sich zeigen dürfen – mit ihren Fragen, ihren Ressourcen, ihren Verletzungen und ihrem Wachstum.
Manchmal entstehen in diesen Begegnungen Momente, in denen etwas Tieferes berührt wird. Die Worte werden weniger. Der Blick geht weg. Tränen steigen auf. Wut, Widerstand, Rückzug oder Erstarrung übernehmen den Prozess. Es wird eng. Vielleicht sogar unklar und nebelig. Der Kontakt scheint abzubrechen – zu dir, aber oft auch zu sich selbst.
Vielleicht kennst du die Fragen, die in solchen Momenten auftauchen:
Wie begleite ich diesen Menschen jetzt weiter? Was braucht es in diesem Moment? Woran erkenne ich, was gerade wirklich geschieht?
Denn hier reichen Methoden, kognitive Interventionen und manchen Coachingfragen oft nicht mehr aus.
Menschen brauchen in solchen Momenten vor allem einen sicheren Rahmen.
Eine Begleitung, die wahrnehmen und verstehen kann, was gerade geschieht. Die auch in intensiven, zutiefst menschlichen Erfahrungen mit sich selbst verbunden bleibt und präsent begleitet, wenn es eng wird. Eine Begleitung, die Orientierung gibt, ohne zu drängen, den Raum weitet und dadurch Entwicklung ermöglicht.
Genau darum geht es in dieser Weiterbildung.
Du lernst, Traumaberührungen feiner zu erkennen und die Sprache des Nervensystems besser zu verstehen. Du beginnst zu sehen, was unter dem liegt, was Menschen nach außen zeigen. Du erkennst Schutzstrategien nicht als Widerstand, sondern als intelligente Antworten auf Erfahrungen, die einmal überwältigend waren. Und du entwickelst die innere Sicherheit, Menschen an diesen Wachstumsgrenzen zu begleiten und auch in intensiven Momenten präsent zu bleiben.

SICHERHEIT ist der BODEN für VERÄNDERUNG.
Menschen begleiten bedeutet für mich, den ganzen Menschen zu sehen.
Denn auch dann, wenn wir coachen, beraten oder therapeutisch begleiten, arbeiten wir nicht nur mit Gedanken, Glaubenssätzen oder Verhaltensmustern. Wir begegnen immer auch den Gefühlen, Bindungserfahrungen, Schutzstrategien und den Spuren dessen, was ein Mensch in seinem Leben erlebt hat.
Viele Prozesse lassen sich mit Fachwissen, Methoden und Fragen gut begleiten. Gleichzeitig gibt es Momente, in denen wir spüren, dass Veränderung auf einer tieferen Ebene geschehen muss. Dort, wo Erfahrungen wirksam werden, die nicht allein über den Verstand zugänglich sind. Und dort, wo das Nervensystem, alte Bindungsmuster und unbewusste Schutzmechanismen den Prozess mitgestalten.
Traumasensible Begleitung beinhaltet, zu verstehen, was geschieht, wenn Menschen an die Grenzen ihrer bisherigen Bewältigungsstrategien kommen. Und dann einen Rahmen zu halten, in dem Veränderung so begleitet wird, dass Sicherheit, Kontakt und Selbstwirksamkeit sich ausdehnen können.
Denn nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Menschen sich sicher genug fühlen, um mit dem in Kontakt zu kommen, was in ihnen unbewusst gebunden ist und endlich gesehen, gefühlt und integriert werden möchte.
Ich bin Marei Wagenschein – Traumatherapeutin (HPG), Familienaufstellerin, Into Being Coach und seit 2015 selbstständig in eigener Praxis. In dieser Zeit durfte ich viele hundert Menschen durch Veränderungs-, Entwicklungs- und Heilungsprozesse begleiten. Gleichzeitig prägen über 25 Jahre eigene Selbsterfahrung sowie zahlreiche Aus- und Weiterbildungen meine Arbeit und meine Haltung als Begleiterin.
In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die viel verstanden haben. Sie kennen ihre Muster, haben Bücher gelesen, Seminare besucht und bereits intensiv an sich gearbeitet. Und trotzdem kommen sie an einen Punkt, an dem sie nicht weiter kommen und Verstehen allein nicht mehr ausreicht.
Denn Veränderung geschieht nicht nur im Kopf. Sie geschieht dort, wo etwas heilen kann, was lange unbewusst weggepackt war. Und das wieder sichtbar werden kann, wenn wir uns gesehen, gehört und verstanden fühlen. Dort, wo wir in Sicherheit Gefühle zulassen können und Schutzstrategien sowie alte Verletzungen sichtbar werden dürfen, ohne bewertet oder weggemacht zu werden.
Genau deshalb liegt mir traumasensible Begleitung im Coaching so am Herzen.
Ich wünsche mir Begleiter:innen, die fachlich verstehen, was im Menschen geschieht und Traumaberührungen erkennen können. Und die keine Angst vor Gefühlen haben, die Sicherheit vermitteln, ohne zu drängen, und auch dann präsent bleiben, wenn Prozesse intensiv werden.
Die Weiterbildung erstreckt sich über ein Jahr
und umfasst sieben Präsenzmodule in Berlin sowie
monatliche Online-Q&A-Termine zur
Vertiefung, Integration und Begleitung zwischen den Modulen.
Termine der Präsenzmodule in Berlin
MODUL 1: Ankommen
Den Boden für sichere Begleitung bereiten.
20.11.2026 – 22.11.2026
MODUL 2: Wahrnehmen
Den Blick für das schärfen, was unter der Oberfläche wirkt.
15.01.2027 – 17.01.2027
MODUL 3: Verstehen
Das Nervensystem lesen und Traumaberührungen erkennen.
26.02.2027 – 28.02.2027
MODUL 4: Begleiten
Präsenz entwickeln, wenn Prozesse intensiv werden.
21.05.2027 – 23.05.2027
MODUL 5: Vertiefen
Mit Beziehung, Grenzen und Schutz in Kontakt kommen.
09.07.2027 – 11.07.2027
MODUL 6: Integrieren
Innere Dynamiken verstehen und Entwicklung ermöglichen.
24.09.2027 – 26.09.2027
MODUL 7: Verkörpern
Sicher begleiten aus dir selbst heraus.
19.11.2027 – 21.11.2027
monatliche Online-Q&As
Freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr
Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Diese Weiterbildung ist eine gemeinsame Reise über ein Jahr – mit Zeit zum Lernen, Ausprobieren, Reflektieren und Wachsen.
Denn nachhaltige Veränderung geschieht selten an einem Wochenende. Sie entsteht in den Tagen und Wochen danach. Dann, wenn Wissen zu Erfahrung wird, wenn sich neue Perspektiven im Alltag bewähren und wenn das Nervensystem Zeit bekommt, Neues wirklich zu integrieren.
Deshalb liegen zwischen den Präsenzmodulen bewusst mehrere Wochen. Sie geben dir Raum, das Erlernte in deiner Begleitung anzuwenden, eigene Erfahrungen zu sammeln und mit neuen Fragen in das nächste Modul zurückzukehren.
Die monatlichen Online-Q&As begleiten diesen Prozess. Sie schaffen einen geschützten Raum für Reflexion, Vertiefung und Austausch und helfen dir dabei, Herausforderungen aus deiner Praxis gemeinsam anzuschauen und einzuordnen.
So entsteht eine Weiterbildung, die nachhaltige Entwicklung im sicheren Rahmen einer Gruppe über ein Jahr ermöglicht.
in den intensiven Modulen setzen wir Impulse, erweitern das Wissen und machen Erfahrungen in genau dem Feld, über das wir lernen.
In der Zeit zwischen den Modulen kann das Gelernte und Erfahrene tiefer sacken. Und vor allem kann es sich in dir selbst und an dein vorhandenes Wissen adaptieren und es so integrieren, wie du es für dich und deine Arbeit mit Menschen brauchst.

Die Sicherheit, die wir in uns entwickeln,
wird zu dem Raum,
in dem wir Menschen in der Tiefe
begleiten können.
Fachwissen, das im Alltag anwendbar ist
Du verbindest wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praktischer Anwendung und gewinnst Klarheit für deine Arbeit mit Menschen.
Gefühl für traumasensible Begleitung
Du lernst, Traumaberührungen und Schutzstrategien zu erkennen und Menschen auch in intensiven Momenten traumasensibel und sicher zu begleiten..
Die Fähigkeit, einen sicheren Rahmen zu halten
Du entwickelst mehr innere Sicherheit, um auch bei starken Gefühlen, Rückzug oder Erstarrung präsent und in Kontakt zu bleiben.
Selbsterfahrung, Begegnung und Wachstum
Der sichere Rahmen der Gruppe schafft Vertrauen, Verbindung und die Möglichkeit, nicht nur fachlich zu wachsen, sondern auch sich selbst tiefer zu begegnen.
DIESE Weiterbildung IST FÜR DICH, wenn DU....
✓ Menschen professionell begleiten möchtest – im Coaching, in der Beratung, oder in einem anderen begleitenden Beruf.
✓ spürst, dass Methoden allein oft nicht ausreichen und du Prozesse auf einer tieferen Ebene verstehen und begleiten möchtest.
✓ lernen möchtest, Traumaberührungen frühzeitig zu erkennen und Menschen sicher durch intensive Prozesse zu begleiten.
✓ deine fachliche Kompetenz mit einer traumasensiblen Haltung verbinden möchtest.
✓ bereit bist, dir selbst zu begegnen und Selbsterfahrung als wichtigen Teil professioneller Begleitung verstehst.
✓ deine innere Sicherheit stärken möchtest, um auch in herausfordernden Momenten präsent und handlungsfähig zu bleiben.
✓ dich nach einer Weiterbildung sehnst, die fachliches Wissen, praktische Anwendung und persönliche Entwicklung miteinander verbindet.
WAS diese WEITERBILDUNG
nicht IST.
✗ Sie ersetzt keine staatlich anerkannte Traumatherapie-Ausbildung.
✗ Sie ersetzt keine Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.
✗ Sie befähigt nicht dazu, psychische Erkrankungen zu diagnostizieren oder heilkundlich zu behandeln, sofern die dafür erforderliche Erlaubnis nicht vorliegt.
✗ Sie vermittelt keine Patentrezepte oder standardisierten Interventionen für jeden Menschen.
✗ Sie verfolgt nicht das Ziel, Menschen möglichst schnell zu verändern, sondern sie sicher und verantwortungsvoll in ihrem eigenen Prozess zu begleiten.
IST DIESE Weiterbildung DAS,
WAS du gerade BRAUCHST?
Mir ist wichtig, dass diese Weiterbildung zu dir, deinem beruflichen Hintergrund und deinem Anliegen passt. Deshalb führe ich mit allen Interessierten vor einer verbindlichen Anmeldung ein persönliches Kennenlerngespräch.
Start: November 2026 | max. 12 Teilnehmer:innen
12x monatl. 535 Euro (inkl. MwSt.)
Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die bereits mit Menschen arbeiten oder eine abgeschlossene Coachingausbildung mitbringen.
Dazu gehören beispielsweise Coaches, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Berater:innen oder andere Menschen in begleitenden Berufen.
Im persönlichen Vorgespräch schauen wir gemeinsam, ob die Weiterbildung zu deinem beruflichen Hintergrund und deinem Anliegen passt.
Diese Weiterbildung ist keine Traumatherapie-Ausbildung und berechtigt nicht zur Ausübung der Heilkunde.
Du lernst, traumatische Dynamiken zu erkennen, das Nervensystem besser zu verstehen und Menschen innerhalb deines jeweiligen beruflichen Rahmens sicher, verantwortungsvoll und traumasensibel zu begleiten.
Sie ersetzt weder eine therapeutische Ausbildung noch eine Heilerlaubnis.
Selbsterfahrung ist ein fester Bestandteil der Weiterbildung.
Traumasensible Begleitung entsteht nicht allein durch Fachwissen. Wir können nicht wirklich verstehen, wie sich Überforderung, Schutzstrategien oder Co-Regulation anfühlen, wenn wir sie nur theoretisch kennenlernen.
Deshalb wechseln sich Wissen, praktische Übungen, Reflexion und Selbsterfahrung während der gesamten Weiterbildung miteinander ab.
Wir können Begleitung nur dann wirklich verkörpern, wenn wir sie selbst erfahren haben.
Selbstverständlich entscheidet jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer jederzeit selbst, wie viel sie oder er von den eigenen Erfahrungen teilen möchte.
Die Weiterbildung baut inhaltlich aufeinander auf. Deshalb ist eine regelmäßige Teilnahme wichtig.
Solltest du einmal verhindert sein, erhältst du selbstverständlich das ausführliche Skript sowie alle Übungen des Moduls. Zusätzlich kannst du dich mit anderen Teilnehmenden austauschen und Inhalte gemeinsam nacharbeiten.
Ein Nachholtermin kann derzeit leider nicht angeboten werden, da noch nicht feststeht, ob und wann die Weiterbildung erneut stattfinden wird.
Das kann vorkommen und ist völlig normal.
Wer sich mit traumasensibler Begleitung beschäftigt, begegnet häufig auch den eigenen Prägungen und Erfahrungen.
Dafür schaffen wir einen sicheren, achtsamen und wertschätzenden Rahmen.
Gleichzeitig ist diese Weiterbildung keine Psychotherapie. Sie richtet sich an physisch und psychisch stabile Personen. Sie dient der fachlichen Qualifizierung und Selbsterfahrung, ersetzt jedoch keine individuelle therapeutische Begleitung.
Nach der Weiterbildung verfügst du über fundiertes Wissen, ein tieferes Verständnis für traumatische Dynamiken und traumasensible Kompetenzen für deine Begleitung.
Die Weiterbildung berechtigt jedoch nicht, traumatherapeutisch zu arbeiten oder Heilkunde auszuüben, sofern du dafür nicht bereits über die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen verfügst.
Du lernst, Menschen sicher innerhalb deines eigenen beruflichen Rahmens zu begleiten, Grenzen zu erkennen und verantwortungsvoll mit traumatischen Prozessen umzugehen.