Trauer

“Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten
und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe –
das einzig Bleibende,
der einzige Sinn.”


– Thornton Wilder

 

Die Trauer, die uns erfasst, wenn wir einen Menschen verlieren, ist einzigartig. Sie zeigt sich ganz unterschiedlich, denn….

…KEINE TRAUER IST GLEICH…

…weil jeder als Mensch von anderen Menschen verschieden ist

…weil der Mensch, der gestorben ist, verschieden ist

…weil die Beziehung, in der die Menschen zueinander standen, verschieden von anderen Beziehungen ist.

Oft zeigt sich die Trauer erst nach einer Zeit der Betäubung in ihrem ganzen Ausmaß. Danach kommen die zur Trauer gehörenden Gefühle wie in einer Wellenbewegung immer wieder. Und es scheint, als ob manche Trauer lange, lange bei uns bleibt und ein Teil von uns wird.

Manchen Menschen fällt es scheinbar leicht, mit der Lücke, die der Verlust eines Menschen hinterläßt und auch mit der Endgültigkeit des Sich- nicht- mehr- begegnen- Könnens zu leben.

Für manche Menschen beginnt aber mit dem Tod eines nahestehenden Menschen ein langer Leidensweg, auf dem sie gehend, kaum mehr Zugang zum eigenen Leben oder zum Leben ihrer Mitmenschen finden können. Sie können nicht mehr schlafen, das Essen fällt ihnen schwer, sie können nicht mehr arbeiten oder sie fühlen eine Schwere, die ihnen kaum Luft zum Atmen läßt. Sie bleiben in den Gefühlen von Schuld, Traurigkeit, Betäubung, der Einsamkeit und Sinnlosigkeit.

In diesen Fällen kann es heilsam sein, einen Rahmen zu finden, in dem sich die eigene Form der Trauer, des Verlustes, der Schuld oder das, was der Tod eines Menschen für einen selbst ganz individuell bedeutet, zeigen kann; einen geschützten Raum ohne Wertung und Verurteilung; einen neutralen Raum, der ohne Alltagsbindungen oder familiäre Vertrickungen, Hilfe in dieser besonderen Situation bietet.

Wenn Sie möchten, kann sich dieser Raum in meiner Praxis für Sie öffnen. Hier finden Sie individuelle Begleitung auf Ihrem Weg.