Wobei hilft EMDR?

Hier möchte ich bespielhaft einige Symptome und Probleme aufzählen, bei denen EMDR hochwirksam eingesetzt werden kann:


Angst, Phobie, Panik

  • Angst vor Tieren (Spinnen, Hunde, Schlangen, …)
  • Prüfungsangst
  • Angst vor dem Zahnarzt
  • Angst vor Operationen
  • Angst vor der Dunkelheit
  • Angst vor dem Allein sein
  •  Angst in Gruppen
  • Trennungsangst
  • Höhenangst
  • Flugangst
  • Angst vor anderen Menschen
  • Angst vor Rolltreppen oder Fahrstühlen
  • Angst vor der Zukunft
  • Existenzangst
  • Angst vor beruflichem Versagen
  • Angst, vor anderen Menschen zu sprechen
  • Angst, das Haus zu verlassen
  • Angst vor dem Fahren mit öffentlichen Verkehrmitteln
  • Angst vor dem beruflichen Versagen
  • Panikattacken unbekannter Herkunft
  • Burn-Out

Posttraumatische Belastungsstörungen

  • Katastrophen
  • Unfälle ( auch als Zeuge)
  • Überfälle
  • Vergewaltigungen
  • Opfer von sonstiger körperlicher Gewalt
  • Opfer von Folter
  • Opfer von häuslicher Gewalt
  • psychisch ausgeübter Gewalt
  • Psychoterror
  • Stalking
  • Mobbing

Trauerbewältigung

  • nach dem Tod von Angehörigen, Verwandten oder Freunden
  • nach dem Tod eines Haustieres

Suchterkrankungen

  • Alkoholsucht
  • Medikamentensucht
  • Drogensucht
  • Spielsucht
  • Esssucht

Kopfschmerzen

  • Migräne
  • Spannungskopfschmerz

Die Erfolgsquote liegt bei 80-90%


Wann EMDR versagt:

EMDR versagt immer dann, wenn der Patient eigentlich gar nicht behandelt werden will. Oft werden Menschen von ihren Lebenspartnern, Freunden oder Verwandten geschickt, ohne dass sie daran Interesse haben, dass es ihnen besser geht.

Positiver Krankheitsgewinn spielt bei Nichtwirkung eine wesentliche Rolle. Nicht selten bringt das Leiden den Menschen große Vorteile in ihrem Leben, die sie nicht aufgeben wollen. Krankheit ist sehr oft verbunden mit Rücksichtnahme und Zuwendung durch die Umwelt.

Dann wird es schwierig, einen Therapieerfolg zu erzielen – wie bei allen anderen Therapieformen auch.


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